Haaröl: Wundermittel oder Mythos?


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Haaröl ist ein kosmetisches Produkt auf Ölbasis, das den Zustand der Haare verbessern soll. In Haarprodukten können verschiedene Arten von Ölen enthalten sein. Diese sollen oft das Haarwachstum, die Trockenheit oder Haarschäden unterstützen. Viele kosmetische Produkte wie Shampoo, Hitzeschutzmittel, Haartropfen oder Haarmasken enthalten Öle.

Aber ist Haaröl vielleicht auch nur ein weiteres Schlangenöl aus dem endlosen Markt der Haarprodukte?


Der Kosmetikmarkt profitiert von deiner Entscheidung

Und das nicht zu knapp. Wir geben im Jahr ca 15 Milliarden Euro (wie der Münchner Verlag Kunstmann schreibt, der den Bestseller "Clean: The New Science of Skin" von Hamblin (39) herausgebracht hat) an Kosmetikartikel aus. Und dies nur in Deutschland. Da bleibt die Frage, ob wir diese Produkte überhaupt brauchen?


Mythos: Haaröl fördert Haarwuchs

Laut der Dermatologin Dr Jaishree Sharad, ist die Tatsache, dass Haaröl das Haarwachstum fördert, ein reiner Mythos. Öle können ihr Haar nähren, aber sie können das Haarwachstum nicht anregen. Wenn du also denkst, dass Haaröle den Haarausfall stoppen und das Haarwachstum fördern, liegst du falsch.


Mythos: Haaröl als Anti-Schuppen Wunder

Nun, viele Menschen, die mit dem Problem der Schuppen zu kämpfen haben, denken, dass die ultimative Lösung für ihr Problem Haaröl sein könnte. Die Antwort darauf lautet auch ein "Nein". Dr. Jaishree erklärte, dass Haaröl auch nicht die Lösung für Schuppen ist.


Sie erklärte weiter, dass man einen Dermatologen aufsuchen sollte, wenn die Schuppen weiterhin bestehen, da es sich um eine Infektion handeln könnte. Bei Haarausfall sollte der Dermatologe die Ursache feststellen und behandeln. Sie ratet auch dazu, die Vitamine A, B, C, D, E und Mineralien wie Kalzium, Zink, Magnesium, Chrom und Eisen in der Diät einzunehmen.


Schon lange wissen wir, dass die Gesundheit unseres Körpers und somit auch unserer Haare mit vielen Faktoren zu tun hat. Die Lebensmittel die wir essen, das Wasser, dass wir trinken, die Luft die wir atmen und natürlich auch den Stress, den wir uns verursachen. Da ist vielleicht das Haaröl auch nicht das Wundermittel.


Aber ganz ehrlich, nichts nervt mich mehr als Haaröl

Ich verstand es noch nie. Das einzige was passiert ist, dass das Haar verschlossen wird und somit weder Pflege wie z.B das vom Körper produzierte Haarsebum, noch sonst irgendwas die Chance hat, an oder in das Haar zu kommen. Zudem macht es das Haar unglaublich schwer. So fällt es oft am Kopf runter und wir fragen uns wieder, wieso wir eigentlich weder Volumen noch Bewegung in unseren Haaren haben. Sebum macht das Haar zwar in einer gewissen Weise auch schwer, allerdings nur solange du noch nicht weißt, wie du es als Stylingprodukt nutzen kannst.


Lass das Öl in der Küche

Auch wenn wir unser Haaröl nicht direkt in unser Essen kippen, passiert dies trotzdem automatisch auf indirektem Wege. Sobald du deine Hände wäschst, um das überschüssige Öl abzuwaschen, weil es sich unangenehm auf den Händen anfühlt, gelangt es in unser Abwasser. Spätestens bei der nächsten Haarwäsche. Über unser Abwasser gelangen Mikropartikel widerum in unser Trinkwasser und unsere Nahrungskette, und somit in unseren Körper.


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Quellen:
https://www.sueddeutsche.de/leben/gesellschaft-ist-taegliches-duschen-jetzt-out-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211027-99-754399
"Clean: The New Science of Skin" von Hamblin